WISSENSWERTES

Der "Gartens des ewigen Glücks" erstreckt sich über 5400 Quadratmeter auf dem Gelände des Johanniterhofes. In vier Monaten haben die chinesischen Arbeiter aus Shanghai, die am 23. September 2011 heimkehrten, einen Garten geschaffen, den Weißensees Bürgermeister Peter Albach als begehbares Kunstwerk bezeichnet. "Die Hanglage, die Pagode im Teich. Meines Wissens gibt es sowas in Europa bisher nicht." Vergleichbares ist in Deutschland und Europa nicht zu finden, denn die Größe, Gestaltung, Kunstausstattung sowie der Weg zum Seepavillon durch die Stadtmauer und Kastanienbaumallee sind in diesem Ensemble einzigartig.

Empfangen wird man von zwei Löwen am großen chinesischen Eingangstor. Danach folgt ein barrierefreier, geschwungener Weg bis zum Hochzeitspavillon. Ein Rinnsal fließt in den Teich, der unter anderem mit Regenwasser vom Kirchendach gefüllt wird. Bambus, Pavillons in chinesischer Architektur sowie Skulpturen und Wandreliefs mit besonderen Motiven beeindrucken. Wie der Garten jedem einzelnen Besucher gefällt, kann er ins Gästebuch schreiben.

 

Zahlen und Fakten zum Garten:
• Gestaltung: 13 Wandreliefs, 26 Skulpturen (unter anderem Affen und Löwen)

• Pflanzen: unter anderem Zypressen, Kiefern, Bambus, Mammutbaum (Chinesisches Rotholz), Zierapfel und Scheinbuche (Nothofagus Antarctica)

• Hauptelemente: Teepavillon, Laubengang, Hochzeitspavillon, Teich, Wasserpavillon, Seepagode (hinter einem weiteren Tor Ausstellungsflächen)

• in China hergestellt: Holzkonstruktionen, Skulpturen, Dachziegel etc.

• Planung: Gartenarchitekten Jens-Christian Wittig zusammen mit chinesischen Gartenexperten

• Kosten: 2,8 Millionen Euro bei 80 Prozent Förderung